der VÄTER Blog

lebe deinen Traum!

… die sich entwickelnden Rollen von Vätern am Arbeitsplatz und zuhause

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 17. Dezember 2016

Brad Harrington, Forscher am Boston College Center for Work & Family trägt bei einem ‚Google Talk‘ in Cambridge Ergebnisse seines seit sieben Jahren laufenden Forschungsprojekts zu den sich verändernden Rollen von Vätern vor.

Abgelegt unter Väter, Väterbilder | Keine Kommentare »

Unternehmen vernetzen Väter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 14. Dezember 2016

In der Abschlussveranstaltung des VÄTERNETZWERK NRW am 19. Januar kommen die Familienministerin von Nordrhein Westfalen, Christine Kampmann, Experten, Personalvorstände, Führungskräfte und Vätern aus den beteiligten Unternehmen und aus weiteren Best Practice Unternehmen gleichermaßen zu Wort.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich in vier Workcafés aktiv an der Gestaltung von väter- und familienfreundlichen Strukturen zu beteiligen. In einem Expertenpanel geht es um das Thema partnerschaftliche Aufgabenteilung und eine neue Vereinbarkeitsstrategie für Mütter und Väter.

Ablauf

13:00 Ankommen

13.30 Start der Fachtagung:
 Bild- und filmische Einführung

Gesprächsrunde mit jungen Vätern: Moderne Väter an der Wickelfront, oder bleibt alles beim Alten?

Väter in Unternehmen: Vorstellung der Ergebnisse des Pilotprojektes Väternetzwerk NRW. Was hat es gebracht und wo genau liegt der Mehrwert für Unternehmen und Väter? – Volker Baisch, Koordinator des Väternetzwerks NRW, Geschäftsführer Väter gGmbH

Expertenpanel: Partnerschaftliche Aushandlungsprozesse in Zeiten von neuen Vereinbarkeitsstrategien und neuen Familienformen

Kaffeepause zum Netzwerken

WorkCafés mit Experten aus der Praxis: Facetten von väterbewusster Personalpolitik in Unternehmen

1. WorkCafé: Digitalisierung der Arbeits- und Familienwelt – ein Gewinn für Väter?!

2. WorkCafé: Väterbewusste Führung in Zeiten neuer Vereinbarkeitsstrategien von Müttern und Vätern

3. WorkCafé: Wirkung und Nutzen von Väter-(Online)-Communities, Väternetzwerken und Väter-Konferenzen in Unternehmen

4. WorkCafé: Partnerschaftlichkeit als neuer Vereinbarkeitstrend – ohne Väter keine Partnerschaftlichkeit

Interview und Rede Ministerin Christine Kampmann: Familienministerin Nordrhein Westfalen

Podiumsdiskussion: Vereinbarkeit 2022 – nur noch mit Müttern und Vätern!

Kabarett, Abschluss und Ausblick

18.30 Ausklang bei Wein und Brezeln

Das Projekt VÄTERNETZWERK NRW wurde vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Hier können Sie sich zu der Veranstaltung anmelden.

Quelle

Abgelegt unter Partnerschaft, Politik, Unternehmen | Keine Kommentare »

5 Strategien, moralische und liebenswerte Kinder zu erziehen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Sonntag 11. Dezember 2016

Richard Weissbourd und das Making Caring Common Project machen Vorschläge, wie Kinder zu fürsorglichen, respektvollen und verantwortlichen Erwachsenen werden können

Abgelegt unter Kinder, Social Skills | Keine Kommentare »

Väter und Töchter

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 9. Dezember 2016

… Väter stärken ihre Kinder

Abgelegt unter Töchter, Väter | Keine Kommentare »

Befristete Beschäftigung: erhöhtes Armutsrisiko und seltener Kinder

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 7. Dezember 2016

Fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte unter 35 Jahren hat nur einen befristeten Arbeitsvertrag, mehr als 60 Prozent aller befristet Beschäftigten in Deutschland sind jünger als 35. Damit sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Berufseinstiegs- und Familiengründungsphase auch besonders stark von den Nachteilen dieser atypischen Beschäftigungsform betroffen. Das zeigt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Befristet Beschäftigte haben deutlich niedrigere Nettoeinkommen als gleich alte Arbeitnehmer mit unbegrenztem Vertrag. Dementsprechend sind sie trotz Arbeit doppelt so häufig von Armut bedroht. Junge Beschäftigte in befristeten Arbeitsverhältnissen sind zudem seltener verheiratet und haben deutlich weniger Kinder als unbefristet Beschäftigte.

„Der offenkundige Nachteil einer befristeten gegenüber einer unbefristeten Beschäftigung besteht darin, dass die Betroffenen mit erheblicher Planungsunsicherheit konfrontiert sind, die sich auch lebensweltlich auswirkt“, beschreibt WSI-Sozialexperte Dr. Eric Seils die Situation junger Menschen mit befristeter Beschäftigung. „Häufige Stellenwechsel, zum Teil verbunden mit Ortswechseln, erschweren die Bildung stabiler Partnerschaften. Und Kinder kosten Geld, daher dürften viele Paare die Realisierung ihres Kinderwunsches aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit verschieben“, so der Wissenschaftler.

Befristung_Jugend

Für seine Analyse hat Seils die aktuellsten vorliegenden Daten aus dem Mikrozensus 2015 ausgewertet. Die Kernergebnisse im Einzelnen:

Junge am stärksten betroffen. 19,3 Prozent aller Arbeitnehmer unter 35 Jahren haben nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Dabei sind Auszubildende, Praktikanten oder Umschüler bereits herausgerechnet. Klammert man auch die Altersgruppe zwischen 15 und 20 Jahren aus, in der es viele befristete Ferienjobs geben dürfte, liegt die Befristungsquote der 20 bis 34-Jährigen immer noch bei 18,4 Prozent. Sie ist etwa doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller Altersgruppen (9,3 Prozent

Quelle

Abgelegt unter Unternehmen | Keine Kommentare »

Warum sind wir nicht glücklich?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 2. Dezember 2016

Wir sind eine Gesellschaft, die sich das Glück ganz oben auf die Liste der wichtigen Dinge schreibt. Dem ist nichts entgegenzuhalten, als die simple und täglich zu machende Erfahrung, dass wir nicht einfach glücklich sind. Die aktuelle Ausgabe der Männerzeitung spürt der Frage nach warum dies so ist.

Alles Unglück der Welt Wir sind eine Gesellschaft, die sich das Glück ganz oben auf die Liste der wichtigen Dinge schreibt. Dem ist nichts entgegenzuhalten, als die simple und täglich zu machende Erfahrung, dass wir nicht einfach glücklich sind.

Vaters Geige Mein Vater, Katharina die Große und Henrik Holds Strandkörbe, in denen das Glück für einen Tag zuhause sein könnte. Frank Keil

Wir sollten Unglück nicht pathalogisieren Daniel Hell ist einer der profiliertesten Experten im Bereich Depressionen in der Schweiz. Der Psychiater, Psychotherapeut und Buchautor hält die unkritische Popularisierung psychischer Krankheitsbilder durch die Pharmaindustrie für problematisch. Interview: Adrian Soller

Aus dem Knast Seit neun Jahren sitzt «Washington» nun schon im Gefängnis. Jetzt steht der 28-Jährige kurz vor seiner Entlassung. Für die Männerzeitung schreibt der verurteilte Verbrecher, was Glück und Unglück für ihn bedeuten.

Quelle

Abgelegt unter Männer | Keine Kommentare »

Gedanken und Zahlen zum Partnerschaftsbonus

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 29. November 2016

… beschäftige mich gerade mit den Aussagen des gestern veröffentlichten Väterreport 2016 zum ElterngeldPlus bzw. dem Partnerschaftsbonus. Dazu heißt es dort u.a.:

“Die Bilanz zur Nutzung des ElterngeldPlus für das zweite Quartal 2016 fällt positiv aus: 18,1 Prozent – in einigen Regionen sogar bis 30 Prozent – der Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, haben sich für das ElterngeldPlus entschieden. Bei Vätern kommt besonders der Partnerschaftsbonus gut an, der die gleichzeitige Erwerbstätigkeit von 25 bis 30 Wochenstunden mit der Partnerin fördert: Bis zu 37 Prozent der Väter, die ElterngeldPlus beantragen, entscheiden sich zugleich für den Partnerschaftsbonus.”

Das ist alles korrekt aber in absoluten Zahlen ausgedrückt haben 1887 Väter den Partnerschaftsbonus in Anspruch genommen, das sind 2,4% derjenigen die Elternzeit genommen haben. Es gibt also noch eine Menge zu tun!

Abgelegt unter Elterngeld, Elternzeit, Politik | Keine Kommentare »

Väter haben durch Elternzeit keine Lohneinbußen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 28. November 2016

Wenn Väter Elternzeit nehmen, wirkt sich das nicht negativ auf die Entwicklung ihrer Löhne aus. Wählen Väter dagegen Teilzeit, um Beruf und Familie besser zu verbinden und mehr Zeit für ihre Kinder zu haben, müssen sie mit Lohneinbußen und Karrierenachteilen rechnen. Das fand Mareike Bünning, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Nachwuchsgruppe Arbeit und Fürsorge am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), in einer Studie heraus.

Die WZB-Wissenschaftlerin untersuchte erstmals für Deutschland, ob Männer, die Elternzeit in Anspruch nehmen, berufliche Nachteile in Kauf nehmen müssen, und verglich die Auswirkung einer Elternzeit mit den Folgen einer Teilzeitarbeit. Dafür analysierte sie Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) von 1991 bis 2013 und des Panels Familien in Deutschland (FiD) von 2010 bis 2013. Das Ergebnis: Weder im öffentlichen Dienst noch in der Privatwirtschaft ist Elternzeit für Väter mit Lohneinbußen verbunden, unabhängig davon, ob sie nur die beiden für sie reservierten Partnermonate oder eine längere Elternzeit in Anspruch nehmen. Das gilt für Väter mit Berufsausbildung wie für Väter ohne beruflichen Abschluss.

Anders sieht es bei der Teilzeitarbeit aus: Im Gegensatz zur Elternzeit ist Teilzeitarbeit mit Lohneinbußen verbunden. Mit jedem Monat, den Männer in Teilzeit statt in Vollzeit arbeiten, verringert sich ihr Stundenlohn um durchschnittlich 0,2 Prozent. Ein Jahr Teilzeitarbeit führt somit zu Lohneinbußen von etwa 3 Prozent. Das lässt sich möglicherweise darauf zurückführen, dass der Wunsch nach Teilzeitarbeit als Signal für mangelndes berufliches Engagement verstanden und entweder durch eine geringere Entlohnung oder durch das Ausbleiben einer Lohnerhöhung oder Beförderung sanktioniert wird, erklärt die Forscherin.

Die Studie ist gerade unter dem Titel Die Vereinbarkeitsfrage für Männer: Welche Auswirkungen haben Elternzeiten und Teilzeitarbeit auf die Stundenlöhne von Vätern? in der aktuellen Ausgabe der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen.

Quelle

Abgelegt unter Arbeitszeiten, Unternehmen | Keine Kommentare »

Väter-Barometer 2016 erschienen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 22. November 2016

Bei Unternehmen gibt es in Sachen Väterfreundlichkeit noch einen deutlichen Handlungsbedarf – doch es bewegt sich was: Junge Väter nehmen, laut dem gerade veröffentlichten 2. Väter-Barometer, die Väterfreundlichkeit ihrer Arbeitgeber etwas positiver wahr als der Durchschnitt.

Eine väterbewusste Personalpolitik ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur und als solche in der Arbeitswelt angekommen. Dies bestätigen Väter und Arbeitgeber in der jetzt erschienenen zweiten Auflage des Väter-Barometers. Die befragten Unternehmen haben erkannt, dass „klassische“ Vereinbarkeitsangebote Väter nicht angemessen ansprechen und bieten deshalb vermehrt individuell gestaltbare Maßnahmen wie flexible Arbeitszeit, flexible Führungsmodelle oder mobiles Arbeiten an. So plant beispielsweise mittlerweile jedes vierte Unternehmen Maßnahmen zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Allerdings sind sie von einem niedrigen Niveau gestartet – gerade für Väter älterer Kinder bleiben Defizite bestehen, was Kommunikation und Angebote betrifft.

Die repräsentative Befragung von 1.000 Vätern und 300 Arbeitgebern zeigt, dass sich Väter ein Arbeitsleben wünschen, das mit dem Familienleben vereinbar ist. Gerade bei jungen Vätern zwischen 18 und 29 Jahren ist der Wunsch nach einer möglichen Arbeitszeitreduzierung zugunsten der Familie besonders stark: Sieben von zehn Befragten interessieren sich dafür. Insbesondere der Wunsch nach vollzeitnaher Teilzeit ist in dieser Altersgruppe ausgeprägt. Der Anteil der jungen Väter, die ihre Arbeitszeit um bis zu 20% reduzieren wollen, hat sich gegenüber 2015 auf 46% verdoppelt.

Zudem empfinden junge Väter die Kultur in ihren Unternehmen als väterfreundlicher als die Gesamtheit der Väter. Sie nehmen sowohl ein stärkeres systematisches Interesse der Arbeitgeber an ihnen und ihrer Rolle als Väter wahr und fühlen sich auch durch die Kommunikation der Unternehmen besser angesprochen als die Gesamtheit der Väter.

Deutschlands Arbeitgeber schätzen ihre Vereinbarkeitsangebote realistischer ein als noch 2015, haben ihr Angebot an Vereinbarkeitsmaßnahmen – gestartet von niedrigem Niveau – aber hinsichtlich flexibler Modelle ausgebaut. Die familienpolitischen Leistungen wie Elterngeld und ElterngeldPlus haben das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Vätern gestärkt: Gerade junge Väter fühlen sich von den Angeboten angesprochen und haben das Gefühl, familiäres Engagement werde von den Unternehmen verstärkt akzeptiert und unterstützt. Die Unternehmen sind offen für väterfreundliche Maßnahmen – Väter machen gute Erfahrungen mit der Elternzeit. Spielräume für Verbesserungen gibt es aber für Väter älterer Kinder. Nun müssen gute Beispiele und Vorbilder auf allen Ebenen geschaffen und aktiv kommuniziert werden.

Quelle

Abgelegt unter Elternzeit, Führung, Unternehmen | Keine Kommentare »

Was wünschen Sie sich bei Ihrem Kind?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 17. November 2016

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Studie von Lisa Wagner, die im Rahmen eines Forschungsprojekts am Lehrstuhl für Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie der Universität Zürich durchgeführt wird.

Wer kann teilnehmen und worum geht es?

Die Befragung richtet sich an Väter und Mütter, werdende Väter und Personen mit Kinderwunsch in deutschsprachigen Ländern. In der Studie geht es um die Wahrnehmung verschiedener Persönlichkeitseigenschaften von Kindern. Insbesondere interessiert uns Ihre Meinung zur Erwünschtheit verschiedener Eigenschaften bei Ihren Kindern.

Wie ist der Ablauf der Studie?

In dieser Online-Studie werden Ihnen einige Fragen dazu gestellt, welche Eigenschaften Sie sich bei Ihren Kindern wünschen. Außerdem werden Ihnen einige Fragen zu Ihrem eigenen Erleben und Verhalten gestellt. Am Ende der Studie besteht für Sie die Möglichkeit, Ihre Email-Adresse zu hinterlassen, wenn Sie weitere Informationen wünschen, oder wenn Sie Interesse haben, für eine nachfolgende Studie kontaktiert zu werden. Die Beantwortung der Fragen wird ca. 20 Minuten dauern.

Ihnen entsteht durch die Teilnahme an unserer Studie keinerlei Schaden und Sie können auf die Teilnahme verzichten oder diese abbrechen, ohne dass Ihnen daraus ein Nachteil entsteht. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Psych. Lisa Wagner.

Welchen Nutzen hat die Teilnahme für Sie?

Sie erhalten durch Ihre Teilnahme an der Studie einen Einblick in die aktuelle psychologische Forschung. Sie unterstützen durch Ihre Teilnahme die wissenschaftliche Forschung und tragen dazu bei, dass im Gebiet der Positiven Psychologie neue Erkenntnisse gewonnen werden. Auf Wunsch senden wir Ihnen nach Abschluss der Studie gerne eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse zu.

Quelle

Abgelegt unter Vater werden, Väter | Keine Kommentare »